Sie haben sich ausreichend über den Beruf als Rechtsanwaltsfachangestellte/r informiert und möchten diesen nun ergreifen? Gratulation! Dann haben Sie den ersten wichtigen Schritt hin zu einem echten Traum der Berufe getan. Doch nun steht die nächste Hürde bevor: Sie müssen einen Ausbildungsplatz ergattern. Und obwohl jedes Jahr rund 33.000 bis 37.000 Ausbildungsplätze in Deutschland unbesetzt bleiben, scheitern viele Ausbildungssuchende an der Bewerbung. Sei es, weil sie diese nicht fristgerecht einreichen, kein professionelles Bewerbungsfoto beilegen oder wichtige Bewerbungsunterlagen vergessen. Bevor Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, muss ein Bewerbungsschreiben als Rechtsanwaltsfachangestellte formuliert werden.

Tipps und Tricks zur Bewerbung

Eine Bewerbung zu erstellen ist ein langwieriger und nicht ganz einfacher Prozess. Sie sollten sich deshalb frühzeitig um Ihre Bewerbung als Rechtsanwaltsfachangestellte oder Rechtsanwaltsfachangestellter kümmern. Hierfür geben wir Ihnen einen Leitfaden an die Hand.

Wann muss die Bewerbung als Rechtsanwaltsfachangestellte/r eingereicht werden?

Eine Bewerbung als Rechtsanwaltsfach­angestellte/r muss klar und verständlich sein

Eine Bewerbung als Rechtsanwaltsfach­angestellte/r muss klar und verständlich sein

Eine Bewerbung für Rechtsanwaltsfachangestellte ist bereits mindestens ein Jahr vor dem Ausbildungsbeginn einzureichen. Dies bedeutet, dass Sie eventuell schon vor Ihrem Schulabschluss nach Ausbildungsstellen suchen müssen.

Sie können sich dann mit dem aktuellen Zeugnis bewerben und Ihr Abschlusszeugnis nachreichen, sobald Sie es erhalten. Beginnen Sie also bestenfalls bereits zwei bis eineinhalb Jahre vor dem gewünschten Ausbildungsbeginn mit der Stellensuche. Fragen Sie dann noch einmal persönlich nach den Bewerbungsfristen bei den Unternehmen und Kanzleien, bei welchen Sie sich bewerben möchte.

Generell gilt: Je früher, desto besser. Ein Jahr ist auf jeden Fall ein guter Zeitraum, um eine Bewerbung auf die Ausbildungsstelle einzureichen.

Sollte sich Ihre Bewerbung verspäten, so kündigen Sie das bei dem Unternehmen an, nennen Sie die Gründe und stellen Sie so sicher, dass der Auswahlprozess nicht ohne Sie stattfindet. Kommunikation mit dem Unternehmen oder der Kanzlei ist also bereits im Bewerbungsprozess das A und O. Denn so bauen Sie gleich eine persönliche Ebene mit Ihrem/r Ansprechpartner/in auf und haben bessere Chancen auf die Einstellung. Greifen Sie also ruhig einmal zum Telefonhörer.

Worauf sollten Sie bei der Bewerbung als Rechtsanwaltsfachangestellte/r achten?

Natürlich gibt es grundlegende Regeln hinsichtlich Gestaltung, Inhalt und Aufbau einer Bewerbung, die Sie stets beachten müssen. Hierauf möchten wir in den folgenden Kapiteln näher eingehen. Nun geht es aber erst einmal darum, worauf Sie gezielt achten müssen, wenn Sie sich für eine Stelle als Rechtsanwaltsfachangestellte/r bewerben. Zeigen Sie bereits im Bewerbungsprozess, dass Sie über die geforderten Eigenschaften von Rechtsanwaltsfachangestellten verfügen:

  • Termintreue und fristgerechte Abgabe der Bewerbung
  • Kommunikationsfreude, greifen Sie gerne auch einmal zum Telefonhörer
  • Korrekte Rechtschreibung und Grammatik
  • Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit
  • Sorgfalt und Organisationstalent

Das Bewerbungsschreiben ist für Rechtsanwaltsfachangestellte meist schwer. Nehmen Sie sich aber Zeit dafür!

Das Bewerbungsschreiben ist für Rechtsanwaltsfachangestellte meist schwer. Nehmen Sie sich aber Zeit dafür!

All diese positiven Eigenschaften können Sie bereits mit Ihrer Bewerbung als Rechtsanwaltsfachangestellte vermitteln. Sollten Sie hingegen gerade in einem dieser Bereiche Schwächen aufzeigen, so müssen Sie damit rechnen, dass Sie aus dem Bewerbungsprozess ausscheiden.

Was bedeutet das nun für Sie? Kommunizieren Sie offen und klar mit der Kanzlei oder dem Unternehmen, bei welchem Sie sich bewerben möchten. Präsentieren Sie sich im persönlichen Kontakt stets freundlich, strukturiert und selbstsicher.

So kann Ihr potenzieller neuer Arbeitgeber direkt abschätzen, inwiefern Sie seine Kanzlei später positiv nach außen vertreten können. Achten Sie zudem auf alle gesetzten Fristen und erscheinen Sie pünktlich zum Bewerbungsgespräch. Fügen Sie ihren schriftlichen Unterlagen ein vertrauenswürdiges und sympathisches Bewerbungsfoto bei, strukturieren Sie Ihren Lebenslauf klar und übersichtlich und achten Sie auf eine makellose Rechtschreibung und Grammatik in der Bewerbung, schließlich ist eine der zahlreichen Aufgaben das Verfassen von fehlerfreie Diktaten und Protokollen.

Machen Sie sich also erst einmal Gedanken darüber, welche Eigenschaften in dem gewählten Beruf besonders wichtig sind, welche die No-Gos sind und wie Sie sich in der Bewerbung als Rechtsanwaltsfachangestellte positiv darstellen können. Dieses klare Konzept ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen Bewerbung. Erst jetzt sollten Sie sich an die konkrete Formulierung setzen.

Was gehört in das Bewerbungsanschreiben?

Das Bewerbungsschreiben für Rechtsanwaltsfachangestellte soll Ihrem potenziellen zukünftigen Arbeitgeber mitteilen, weshalb Sie sich für die Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte entschieden haben, welche besonderen Eigenschaften Sie als Person mitbringen und wieso Sie gerade zu diesem Unternehmen möchten.

Sie können sich daher zwar durchaus ein Muster zurechtlegen, sollten aber unbedingt für jedes Unternehmen, beziehungsweise für jede Kanzlei, ein eigenes Bewerbungsanschreiben verfassen. Orientieren Sie sich dabei jeweils an der Stellenausschreibung, auf welche Sie sich bewerben.

Hier wird Ihnen in der Regel bereits verraten, auf welche Eigenschaften und Fähigkeiten bei dieser Stelle besonders großen Wert gelegt werden. Schreiben Sie sich diese Eigenschaften in eine Liste und versuchen Sie dann, jede einzelne davon in Ihrem Anschreiben der Bewerbung als Rechtsanwaltsfachangestellte unterzubringen.

Versuchen Sie durch Beispiele zu belegen, dass Sie diese Eigenschaften besitzen, vielleicht durch Ihre Berufserfahrung, ein absolviertes Praktikum oder ein persönliches Hobby. Hierzu ein Beispiel:

Gesucht wird in der Stellenausschreibung ein/e Rechtsanwaltsfachangestellte/r mit hohen sozialen Kompetenzen. Schreiben Sie nun nicht einfach: „Ich besitze hohe soziale Kompetenzen“. Schreiben Sie stattdessen: „In meiner langjährigen Erfahrung als Handballtrainerin konnte ich meine sozialen Fähigkeiten vertiefen und den Umgang mit verschiedenen Persönlichkeiten erlernen“. So ergibt sich einerseits eine passgenaue Bewerbung für die Ausschreibung zur Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte. Andererseits können Sie direkt ein persönliches und authentisches Bild von sich selbst als Person vermitteln und wirken zugleich sympathischer und glaubhafter. Finden Sie also stets die optimale Mischung aus Professionalität und Ihrer ganz individuellen Persönlichkeit.

Die Bewerbung zur Rechtsanwaltsfachangestellte für eine Ausbildung sollte rechtzeitig abgegeben werden

Die Bewerbung zur Rechtsanwaltsfachangestellte für eine Ausbildung sollte rechtzeitig abgegeben werden

Beachten Sie aber die wohl wichtigste Grundregel des Anschreibens einer Bewerbung: Es darf niemals länger als eine DIN A 4 Seite sein. Fassen Sie sich also kurz und bringen nur die wirklich wichtigen Informationen in das Motivationsschreiben ein:

  • Welche Fähigkeiten und Informationen werden in der Stellenausschreibung gefordert?
  • Welche sind Ihre persönlichen Stärken als Rechtsanwaltsfachangestellte?
  • Welche Berufserfahrung können Sie bereits vorweisen?
  • Weshalb möchten Sie gerade zu diesem Unternehmen oder dieser Kanzlei?
  • Was zeichnet Sie aus, sprich wodurch heben Sie sich von den Mitbewerbern ab?

Diese Liste ist nun Ihr Leitfaden durch das Anschreiben, aber auch für den Lebenslauf Ihrer Bewerbung als Rechtsanwaltsfachangestellte/r.

Muster für ein Anschreiben als Rechtsanwaltsfachangestellte

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihrer Website habe ich entnommen, dass Sie aktuell einen Ausbildungsplatz zur Rechtsanwaltsfachangestellten anbieten. Die Verknüpfung aus administrativen Tätigkeiten und dem persönlichen Umgang mit Menschen kommt meinen Interessen und Neigungen sehr entgegen. Gerne möchte ich meine berufliche Laufbahn in Ihrer Kanzlei beginnen und bewerbe mich hiermit auf den ausgeschriebenen Ausbildungsplatz.

Derzeit besuche ich die…Realschule, welche ich im Sommer diesen Jahres mit der Mittleren Reife abschließen werde. Ein zweiwöchiges Praktikum in der Rechtsanwaltskanzlei… im Jahr 2014 hat meine Entscheidung, den Beruf der Rechtsanwaltsfachangestellten zu erlernen, bestätigt. Ich lernte die vielfältigen Aufgabenbereiche innerhalb eines Kanzleiteams kennen und konnte erste praktische Erfahrungen sammeln. Schwerpunkte meiner Tätigkeiten bildeten die Begrüßung von Mandaten sowie die Verwaltung von Akten. Die Arbeit im Team hat mir große Freude bereitet, mir übertragene Aufgaben habe ich sorgfältig, zügig und eigenständig bearbeitet. Meine Arbeitsweise ist systematisch und gewissenhaft, ich verfüge über Konzentrationsfähigkeit und Organisationsvermögen. Ich bringe eine rasche Auffassungsgabe sowie Lernbereitschaft mit und zeige lebhaftes Interesse an Rechtsfragen und Rechtskunde.

Meine offene und aufgeschlossene Art macht es mir leicht, auf fremde Menschen zuzugehen und neue Kontakte zu knüpfen, ich gelte als zuverlässig und ehrlich . Sehr viel Wert lege ich auf Pünktlichkeit, gute Umgangsformen sowie ein gepflegtes Erscheinungsbild. Flexibilität, Motivation und Engagement können Sie als selbstverständlich voraussetzen.

Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen (Quelle: bewerbungsentwurf.de)

Das Leben auf zwei Seiten – der Lebenslauf

Ob Sie mit dem Lebenslauf oder dem Anschreiben beginnen, liegt schlussendlich bei Ihnen. Wichtig ist allerdings, dass sich die Aussagen der beiden Bewerbungsbestandteile gegenseitig stützen. Sie sollten daher die Berufserfahrung und genannten Kompetenzen des Anschreibens auch im Lebenslauf aufführen können und umgekehrt.

Nehmen Sie sich daher, wie bereits erwähnt, unbedingt die vorher erstellte Liste zur Hand. Versuchen Sie dann Ihren Lebenslauf auf eine, höchstens aber zwei DIN A 4 Seiten niederzuschreiben. Sie können dabei chronologisch oder antichronologisch vorgehen.

Beliebter ist mittlerweile die letztere Variante. So sieht der Personaler auf den ersten Blick, welche Berufserfahrung, Schulbildung und Zeugnisse Sie in den letzten Jahren erwerben konnten, während die Grundschule und Schullaufbahn, welche eher weniger interessant sind, erst am Ende aufgeführt werden.

Für welche Variante auch immer Sie sich entscheiden, diese sind die wichtigsten Grundregeln für den Lebenslauf:

  • Ist nicht explizit ein handschriftlicher oder ausformulierter Lebenslauf gefordert, so gestalten Sie ihn tabellarisch am Computer.
  • Bringen Sie zu jedem aufgeführten Punkt den Zeitraum als Datum an und kreieren Sie so ein übersichtliches und strukturiertes Gesamtbild.
  • Teilen Sie den Lebenslauf übersichtlich in Rubriken auf, zum Beispiel: Schulbildung, Ausbildung, Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen.
  • Bringen Sie Design und Inhalt mit dem Anschreiben der Bewerbung in Einklang und erzeugen Sie so einen einheitlichen und professionellen Eindruck.
  • Unterschreiben Sie Ihren Lebenslauf händisch, bestenfalls mit blauer Tinte.

Was gehört noch in die Bewerbung? – Die Anlagen

Auf eine Bewerbung zur Ausbildung folgt oftmals ein Bewerbungsgespräch

Auf eine Bewerbung zur Ausbildung folgt oftmals ein Bewerbungsgespräch

Bei den Anlagen ist es immer wieder Abwägungssache, was wirklich in eine Bewerbung als Rechtsanwaltsfachangestellte gehört und was nicht. Auf jeden Fall beilegen sollten Sie Arbeitszeugnisse, bestenfalls bereits aus demselben oder einem ähnlichen Beruf. Haben Sie vielleicht schon Berufserfahrungen als Rechtsanwaltsfachangestellte sammeln können? Oder haben Sie ein Praktikum in der Rechtsabteilung eines Unternehmens absolviert?

Legen Sie der Bewerbung alle relevanten und natürlich guten Arbeitszeugnisse bei. Sollten Sie gleich mehrere zur Hand haben, so wählen Sie die wichtigsten nach Aktualität, beruflicher Relevanz und Gesamtnote aus. Fehlt allerdings ein Zeugnis zu einer wichtigen, im Lebenslauf aufgeführten, Position, so wird der Personaler gewiss skeptisch. Legen Sie daher im Zweifelsfall lieber zu viele als zu wenige Anlagen bei.

Hier eine kurze Übersicht, was Sie der Bewerbung als Anlage beifügen können:

  • Schul-, Ausbildungs- oder Arbeitszeugnisse
  • Praktikumsnachweise
  • FSJ-Nachweis
  • Fort- und Weiterbildungsnachweise
  • Nachweis über ehrenamtliche Tätigkeiten
  • Empfehlungsschreiben eines Lehrers, Professors oder früheren Arbeitgebers
  • Beglaubigte Übersetzungen von fremdsprachigen Auslandszeugnissen
  • Kopie des polizeilichen Führungszeugnisses (nur wenn ausdrücklich gefordert)

Kein Muss, aber ein Soll: Das Bewerbungsbild

Ob das Bewerbungsbild noch ein Muss in der modernen Bewerbung als Rechtsanwaltsfachangestellte ist, kann derzeit nicht mehr pauschal beantwortet werden. In den USA beispielsweise, geht der Trend immer weiter weg vom Bewerbungsbild. In Deutschland jedoch wird ihm noch eine ausgesprochen hohe Bedeutung zugesprochen.

Zahlreiche Personaler sortieren gar Bewerbungen ohne Bild direkt aus. Hinzu kommt, dass Rechtsanwaltsfachangestellte die Kanzlei oder das Unternehmen gegenüber den Mandanten repräsentieren und ein gepflegtes Äußeres deshalb ein wichtiger Bestandteil des Berufes ist. Wir raten Ihnen daher unbedingt zu einem Bewerbungsbild.

Doch es gilt: Lieber kein Bild als ein schlechtes. Gehen sie zu einem professionellen Fotografen und lassen Sie das optimale Bewerbungsbild für die Stelle, auf welche Sie sich bewerben möchten, erstellen.

Eine Rechtsanwaltsfachangestellte sollte sich bei der Bewerbung seriös, vertrauenswürdig und sympathisch präsentieren. Ein gepflegtes Erscheinungsbild, angemessene Kleidung und ein freundlicher, offener Gesichtsausdruck sind daher die Anforderungen an Ihr perfektes Bewerbungsbild.

Absolute No-Gos hingegen, sind Alltagsschnappschüsse, tiefe Ausschnitte, ungewaschene Haare oder eine verschlossene Mimik und Gestik. Lassen Sie sich am besten direkt vom Profi beraten. Wählen Sie daher einen Fotografen mit langjähriger Berufserfahrung aus und schildern Sie ihm möglichst treffend die Stelle, auf welche Sie sich bewerben möchten. Nehmen Sie zum Fototermin dann verschiedene Oberteile, Schals, Haarspangen und Farbkombinationen mit, damit Sie direkt vor Ort testen können, welcher Look der beste ist.

10 abschließende Tipps zur Bewerbung als Rechtsanwaltsfachangestellte

Die Bewerbung umfasst nicht nur ein Schreiben, warum Sie die Ausbildung beginnen wollen - auch ein Lebenslauf und weitere Anlagen sind wichtig

Die Bewerbung umfasst nicht nur ein Schreiben, warum Sie die Ausbildung beginnen wollen – auch ein Lebenslauf und weitere Anlagen sind wichtig

Sie sehen, bei einer Bewerbung gibt es Vieles zu beachten und es handelt sich meist um einen Prozess von mehreren Tagen oder gar Wochen. Beginnen Sie deshalb frühzeitig mit Ihrer Bewerbung als Rechtsanwaltsfachangestellte und nehmen Sie sich ausreichend Zeit.

Informieren Sie sich im Internet oder in Büchern über die Anforderungen an eine moderne Bewerbung und holen Sie sich stets auch die Rückmeldung von Freunden oder der Familie ein, bevor Sie Ihre Bewerbungsunterlagen einreichen. Wir haben Ihnen noch einmal die zehn wichtigsten Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung als Rechtsanwaltsfachangestellte zusammengetragen und wünschen viel Erfolg bei Ihrer Stellensuche!

  1. Legen Sie sich eine Liste mit den Anforderungen der Stellenausschreibung sowie Ihren persönlichen Kompetenzen an.
  2. Nehmen Sie diese Liste als Leitfaden für das Anschreiben und den Lebenslauf und versuchen Sie die Aussagen durch passende Anlagen zu stützen.
  3. Gestalten Sie Ihre Bewerbung inhaltlich wie formal aus einem Guss und kreieren Sie einen „roten Faden“ für den Leser.
  4. Bringen Sie dann die Bewerbung in ein einheitliches Design, am besten schlicht und seriös. Beachten Sie dabei auch die Farbgebung des Bewerbungsbildes.
  5. Lassen Sie Ihr Bewerbungsfoto professionell erstellen.
  6. Beschränken Sie Ihr Anschreiben auf eine, den Lebenslauf auf höchstens zwei DIN A 4 Seiten.
  7. Halten Sie alle Formalien der Bewerbung nach DIN 5008 ein und achten Sie auf die korrekte Rechtschreibung und Grammatik.
  8. Unterschreiben Sie den Lebenslauf eigenhändig!
  9. Erstellen Sie eine ansprechende Bewerbungsmappe oder, bei der Bewerbung per E-Mail, eine kleine PDF-Datei mit dennoch hoher Grafikqualität.
  10. Achten Sie auf eine seriöse „Verpackung“. Das bedeutet, dass Sie Ihre Bewerbungsmappe in einem ausreichend großen, sauberen und korrekt beschrifteten Umschlag einreichen. Die Unterlagen werden niemals geknickt. Senden Sie die Datei bei einer E-Mail-Bewerbung mit einem kurzen aber ansprechenden Text an das Unternehmen und geben sie dem PDF einen ordentlichen Namen: „Bewerbung als Rechtsanwaltsfachangestelle“ anstelle von „IM_2648736“.

Bildnachweise:
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6 Reaktionen

  1. Swen
    Swen · Februar 29, 2016 at 16:53:59 · →

    meine tochter möchte gerne eine ausbildung machen. ich bin da nicht mehr auf dem neusten stand- am besten verschickt sie das per mail oder? und haben sie einen erfahrungswert wie lange meine tochter suchen muss?

    1. rechtsanwaltsfachangestellte.org
      rechtsanwaltsfachangestellte.org · März 14, 2016 at 11:12:41 · →

      Hallo Swen,
      In der Regel können Bewerbungen heutzutage per Mail verschickt werden. Angaben dazu finden sich meistens im ausgeschriebenen Angebot. Wie lange ein Bewerbungsprozess dauert ist von vielen Faktoren abhängig, in welcher Region man sucht (Ballungsgebiet oder eher strukturschwach), Qualifikationen etc. Einen allgemeinen Erfahrungswert gibt es nicht.
      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  2. Sabine
    Sabine · März 11, 2016 at 17:06:54 · →

    bei wie vielen büros muss ich mich bewerben, bis ich einen job haabe? gibts da erfahrungswerte?

    1. rechtsanwaltsfachangestellte.org
      rechtsanwaltsfachangestellte.org · März 14, 2016 at 09:50:35 · →

      Hallo Sabine,
      Eine Aussage zum Umfang bezüglich der Bewerbungsschreiben ist sehr schwierig. Das ist von vielen Faktoren abhängig wie der Region, Ihren Qualifikationen oder der generellen Nachfrage.
      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  3. Nadine
    Nadine · März 18, 2016 at 11:17:37 · →

    Hallo,

    vielen Dank für die hilfreichen Infos hier. meine Frage wäre: muss ich auch schlechte zeugnisse zur Bewerbung dazu legen?

    1. rechtsanwaltsfachangestellte.org
      rechtsanwaltsfachangestellte.org · März 21, 2016 at 09:37:51 · →

      Hallo Nadine,
      Eine Bewerbung sollte alle relevanten Zeugnisse enthalten. Wenn Sie von einer früheren Arbeitsstelle ein „schlechtes“ Zeugnis ausgestellt bekommen haben, gibt es die Möglichkeit, ein sogenanntes einfaches Zeugnis noch nachzufordern, in dem nur die Aufgaben enthalten sind (ohne Bewertung des Verhaltens etc.). Ist dies nicht möglich, könnten Sie es auch rauslassen, müssten dann aber eventuell im Vorstellungsgespräch mit einer unangenehmen Nachfrage rechnen oder Ihre Bewerbung wird sofort aussortiert, da sie nicht vollständig ist. Letztlich sind Zeugnisse und Noten auch nicht alles. Verweisen Sie auf andere Erfolge oder Zusatzqualifikationen oder Besonderheiten, mit denen Sie das Unternehmen bereichern können.
      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellt.org

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