Nach der Ausbildung ist vor der Ausbildung – das Lernen hört ja bekanntlich niemals auf! Oftmals stehen auch einige, die die Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten erfolgreich beendet haben, vor einem großen Problem, dass viele Berufszweige trifft: Die Stellengesuche sind zahlreich, die Konkurrenz jedoch auch. Um aus der Masse hervorzustechen, den eigenen Marktwert zu steigern oder aber die Chancen auf andere Einsatzgebiete zu erhöhen, bieten sich Weiterbildungen auch für Rechtsanwaltsfachangestellte an. Doch welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es? Zahlt hierfür immer der Arbeitgeber?

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten haben Rechtsanwaltsfachangestellte?

Rechtsanwaltsfachangestellte: Eine Weiterbildung ist möglich.

Rechtsanwaltsfachangestellte: Eine Weiterbildung ist möglich.

Wenn Sie nach Abschluss der Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten nicht im Ausbildungsbetrieb übernommen werden oder nur schwer eine Festanstellung finden können, bietet sich in einigen Fällen die berufliche Weiterbildung an. Auch für den Fall, dass Sie mit Ihrem Gehalt in Ihrem Beruf nicht vollkommen zufrieden sind, ist die Fortbildung für Rechtsanwaltsfachangestellte sinnvoll.

Dadurch können die Einkommensverhältnisse – und der Marktwert – positiv beeinflusst werden. Als Rechtsanwaltsfachangestellte stehen dabei unterschiedliche Wege offen. Neben einem weiterführenden Studium können Sie auch berufspraktische Fortbildungen anvisieren. Hierzu zählen insbesondere:

  • geprüfte/r Rechtsfachwirtin/Rechtsfachwirt: Sie übernehmen umfangreichere Leitungsfunktionen in Rechtsanwaltskanzleien. Das Aufgabengebiet ähnelt denen der Rechtsanwaltsfachangestellten, ist geprägt durch weiterreichende Kompetenzen und eine größere Verantwortung.
  • Betriebswirtin/Betriebswirt für Recht: Sie übernehmen eine Beraterfunktion in größeren und kleineren Unternehmen oder in der Verwaltung und sind vor allem für betriebswirtschaftliche Fragen zuständig.
  • Rechtsmanager/in: Sie prüfen Vorhaben unter rechtlichen Gesichtspunkten und besitzen ein umfassenderes juristisches Wissen und sind gewissermaßen mit Juristen gleichzusetzen, die das erste Staatsexamen abgeschlossen haben.
  • geprüfte/r Fachwirt/in für Büro- und Projektorganisation: Sie sind vor allem für die Planung und Optimierung von Arbeitsabläufen in unterschiedlichsten Bürogemeinschaften zuständig.
  • geprüfte/r Notarfachwirt/in (für Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte): Übernimmt beim Notar ähnliche Funktionen wie der Rechtsfachwirt.

Neben den beruflichen Weiterbildungen für Rechtsanwaltsfachangestellte sind auch noch weiterführende universitäre Ausbildungen möglich. Hierzu gehören z. B.:

  • Studium der Rechtswissenschaften
  • Studium im Bereich Wirtschaftsrecht
  • BWL-Studium

Doch nicht nur für Personen, die aufsteigen möchten, sind Weiterbildungen sinnvoll. Neben den oben genannten gibt es für zahlreiche Berufsgruppen auch in regelmäßigen Abständen sogenannte Anpassungsweiterbildungen. Diese dienen dazu, bestehende Fertigkeiten und Qualifikationen auszubauen oder aber Neuerungen im Rechts- oder Verwaltungssystem zu erlernen. Allgemeine Seminare für Rechtsanwaltsfachangestellte gibt es zum Beispiel in den Bereichen:

  • betriebliche Organisation
  • Gebühren- und Kostenrechnung (u. a. auch mit RA-Micro)
  • Zwangsvollstreckung
  • Buchführung
  • Bürokommunikation

Was kostet Rechtsanwaltsfachangestellte die Weiterbildung?

Die unterschiedlichen Fortbildungsmöglichkeiten für Rechtsanwaltsfachangestellte sind auch mit unterschiedlich hohen Kosten verbunden. Während in manchen Bereichen lediglich eine staatlich anerkannte Prüfung vonnöten ist, können bei anderen Ausbildungsformen auch umfangreichere Maßnahmen möglich sein. Diese sind dann auch mit höheren wirtschaftlichen Belastungen verbunden.

Die Prüfung zum Fachwirt kann Rechtsanwaltsfachangestellte z. B. um die 360 Euro kosten. Neben Prüfungsgebühren kommen zudem auch Lehrgangsgebühren hinzu, die je nach Ausbildungseinrichtung verschiedentlich hoch ausfallen kann.

Eine Weiterbildung zum Betriebswirt ist hingegen durch das Aufstiegsfortbildungsgesetz (AFBG) gedeckt. Rechtsanwaltsfachangestellte können eine Weiterbildung im entsprechenden Bereich unter Umständen mit einer staatlichen Förderung bewerkstelligen. Doch wer zahlt, wenn die Kosten nicht übernommen werden?

Wer bezahlt die Weiterbildung für Rechtsanwaltsfachangestellte?

Auch eine universitäre Fortbildung können Rechtsanwaltsfachangestellte anvisieren.

Auch eine universitäre Fortbildung können Rechtsanwaltsfachangestellte anvisieren.

Handelt es sich bei der von Ihnen gewünschten Maßnahme um eine Weiterbildung zur beruflichen Anpassung, dann werden die Kosten für die Seminare in der Regel von Ihrem Arbeitgeber übernommen. Die Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern entsprechende Schulungen zu gewähren, wenn die Umstände dies veranlassen – es etwa umfangreiche Änderungen im Bereich des Rechnungswesens gibt.

Anders verhält es sich zum Beispiel bei Ausbildungen, die dem beruflichen Aufstieg dienen sollen. Eine Pflicht für den Arbeitgeber, dem Rechtsanwaltsfachangestellten eine entsprechende Weiterbildung zu finanzieren, besteht nicht. Doch sind diese dennoch möglich. Der ein oder andere Arbeitgeber kann unter gewissen Voraussetzungen auch solche Bildungsmaßnahmen fördern.

Besonders bei langjährigen Fortbildungen jedoch verlangen viele hierfür eine entsprechende Garantie, dass Sie das Unternehmen nicht gleich nach der Weiterbildung verlassen. Zum Beispiel kann im Gegenzug für die Förderung auch eine vertragliche Bindung an das Unternehmen auf bestimmte Zeit vereinbart werden.

Für betriebswirtschaftliche Weiterbildungen gilt: Die Förderung ist durch Ausbildungsförderungsgesetz (AFBG) gedeckt. Damit steht Ihnen auch die Möglichkeit offen, als Rechtsanwaltsfachangestellte eine Weiterbildung auf Grundlage staatlicher Förderung zu erhalten.

Haben Sie noch keine Anstellung gefunden, können Sie gegebenenfalls über das Jobcenter bzw. die Agentur für Arbeit versuchen, eine Weiterbildung zu erhalten.

Das Studium hingegen müssen Sie in der Regel eigenständig finanzieren. Ausnahmen sind zumeist nur bei Fernstudien möglich, die die Anwesenheit beim Arbeitgeber ermöglichen. Unter Umständen können Sie auch auf weiterführende Unterhaltsleistungen vonseiten Ihrer Eltern hoffen, wenn sich das Studium recht nahtlos an Ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss anschließt. In diesem Falle kann dies noch auf die erste Berufsausbildung Anrechnung finden.

Wo Rechtsanwaltsfachangestellte Infos zur Weiterbildung erhalten

Sind Sie sich unsicher, ob und wie die Weiterbildung Ihre beruflichen Chancen erhöhen kann? Sie können sich jederzeit an die zuständige Arbeitsagentur richten. Hier finden Sie zahlreiche Informationen zum Thema Weiterbildung für Rechtsanwaltsfachangestellte. Die Sachbearbeiter können Sie auch dahingehend aufklären, welche Maßnahmen angesichts der Arbeitsmarktlage sinnvoll erscheinen. Zudem ist so auch die Teilnahme an einem anpassenden Seminar für ausgebildete Rechtsanwaltsfachangestellte zugänglich.

Genauere Auskünfte finden Sie zum Beispiel bei staatlichen und privaten Fachschulen, an denen Rechtsanwaltsfachangestellte die Weiterbildung über zahlreiche Lehrgänge realisieren können.

Auch bei anderen öffentlichen Trägern wie zum Beispiel der Industrie- und Handelskammer (IHK) können Sie sich zu den einzelnen Fortbildungsmaßnahmen erkundigen. Die IHK bietet Prüfungen z. B. für Rechtsmanagement an. Nicht in jedem Falle müssen langjährige Ausbildungen oder Lehrgänge absolviert werden. Oftmals genügt eine staatliche Prüfung, um die Zusatzqualifikation zu erlangen.

Darüber hinaus können Sie u. a. bei der Rechtsanwaltskammer (RAK) Informationen zur Fortbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte zur Rechtsfachwirtin/zum Rechtsfachwirt finden.

Es gibt zahlreiche Seminare für Rechtsanwaltsfachangestellte.

Es gibt zahlreiche Seminare für Rechtsanwaltsfachangestellte.

Über mögliche Studiengänge können Sie sich an den Universitäten und Fachhochschulen erkundigen. Informationen zu den möglichen Zugangsvoraussetzungen entnehmen Sie den jeweiligen Studienordnungen.

Wie lange dauern Weiterbildungen für Rechtsanwaltsfachangestellte?

Während kleinere Lehrgänge in der Regel auch in Wochenendkursen belegt werden können, müssen Sie für eine Fortbildung für Rechtsanwaltsfachangestellte, die dem beruflichen Aufstieg dienen soll, mitunter mit mehreren Jahren rechnen.

Für den Rechtsfachwirt genügt es in der Regel, wenn Sie eine entsprechende Prüfung absolvieren. Die Teilnahme an vorbereitenden Lehrgängen ist hierbei nicht zwangsläufig Voraussetzung. Doch dient die Praxis insbesondere der Prüfungsvorbereitung. Wenn Sie also sicher gehen wollen, dass die Prüfung auch realistischerweise ein gutes Ergebnis mit sich bringt, bietet sich der Besuch der zugehörigen Lehrgänge an.

Entscheiden Sie sich als Rechtsanwaltsfachangestellte für die Weiterbildung zum Betriebswirt im Bereich Recht, müssen Sie mit einem wesentlich höheren zeitlichen Aufwand rechnen. Es handelt sich hierbei um eine vollwertige Zusatzausbildung. In Vollzeit dauert diese in der Regel zwei Jahre. Arbeiten Sie nebenbei noch als Rechtsanwaltsfachangestellte kann die Weiterbildung mit mehr als vier Jahren zu Buche schlagen.

Stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt nicht gut und können auch nicht über Weiterbildungsmaßnahmen verbessert werden, sollte über eine Umschulung für Rechtsanwaltsfachangestellte nachgedacht werden.

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30 Reaktionen

  1. Merle
    Merle · März 7, 2016 at 17:39:23 · →

    Hallo, muss mich mein Arbeitgeber für eine Weiterbildung freistellen oder geht dafür dann mein Urlaub drauf? VG, Merle

    1. rechtsanwaltsfachangestellte.org
      rechtsanwaltsfachangestellte.org · März 14, 2016 at 10:13:23 · →

      Hallo Merle,
      Beim Thema “Weiterbildung” kommt es unter anderem darauf an, wie viel Zeit diese beansprucht. Generell steht Ihnen ein fünftägiger Bildungsurlaub im Jahr zu (außer in Sachsen und Bayern, die dazu keine Regelungen festgelegt haben). Manche Bundesländer haben auch eine pauschale Erstattung für Weiterbildungsmaßnahmen festgelegt.
      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  2. Paula P.
    Paula P. · März 15, 2016 at 11:45:43 · →

    kann ich als rehctsanwaltsfachangestellte auch juristin werden? kann ich dann auch ein examen oder so auslassen? weil ich ja vorbildung habe …

    1. rechtsanwaltsfachangestellte.org
      rechtsanwaltsfachangestellte.org · März 21, 2016 at 09:50:42 · →

      Hallo Paula,
      Sicherlich kann man nach der Ausbildung noch ein Studium machen und von dem Gelernten profitieren. Doch inwieweit das innerhalb des Studiums angerechnet wird, hängt wohl von der Uni, Fachhochschule sowie von den einzelnen Angeboten ab. Der Ansatz zwischen einer Ausbildung und einem Studium ist jedoch generell sehr verschieden. Das Wissen an der Uni ist meist weniger praxisbezogen und akademischer strukturiert. Lassen Sie sich am besten beraten (an Ihrer Wunsch-Uni).
      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  3. Charlotte
    Charlotte · März 18, 2016 at 11:25:18 · →

    Was für Weiterbildungen kann ich denn so machen? Gibts noch was anderes als Rechtsfachwirtin und muss mein Chef mir das genehmigen oder kann er mir eine Weiterbildung auch verbieten?

    1. rechtsanwaltsfachangestellte.org
      rechtsanwaltsfachangestellte.org · März 21, 2016 at 09:07:27 · →

      Hallo Charlotte,
      neben dem Beruf der geprüften Rechtsfachwirtin stehen Ihnen auch folgende Möglichkeiten zur Auswahl: Betriebswirtin für Recht, Rechtsmanagerin, geprüfte Fachwirtin für Büro- und Projektorganisation oder geprüfte Notarfachwirtin. Daneben können Sie sich auch an der Uni weiterbilden lassen. Ob Sie also Ihr Chef bei der Weiterbildung unterstützt ist von der Art und Weise sowie von der Dauer abhängig. Generell gilt, dass eine individuelle Weiterbildung auch dem Unternehmen dient. Hier ist es ratsam, solche Optionen mit dem Chef zu besprechen.
      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  4. Carolin R.
    Carolin R. · Mai 17, 2016 at 10:04:31 · →

    Hallo,

    brauche ich mein Abitur um mich weiterzubilden? Also wenn ich auf die Uni möchte nach meiner Ausbildung?

    Lg

    1. rechtsanwaltsfachangestellte.org
      rechtsanwaltsfachangestellte.org · Mai 23, 2016 at 09:54:45 · →

      Hallo Carolin,
      Bildung ist in Deutschland Ländersache und damit auch die Zulassung zum Studium. Die Regelungen für ein Studium ohne Abi sind nicht einheitlich. Es gibt Bundesländer, in denen Sie mit einer Ausbildung und einer 2-jährigen Berufserfahrung auch ohne Abitur studieren können. Informieren Sie sich am besten bei den Unis selbst oder den zuständigen Behörden, die die Zulassungsbestimmungen detailliert auflisten, ob diese Angebote bestehen. Grundsätzlich ist es mit Ausnahmen durchaus möglich.
      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  5. Simone
    Simone · Mai 19, 2016 at 20:26:45 · →

    Was mache ich in einer Ausbildung als Rechtsanwafachangestellte? Was bedeutet dieser Beruf eigentlich? Wenn ich nicht so gut Deutsch spreche habe ich Chancen eine Ausbildung platz zu kriegen? Ich kann Deutsch sprechen aber nicht so schön formulieren.

    1. rechtsanwaltsfachangestellte.org
      rechtsanwaltsfachangestellte.org · Mai 23, 2016 at 09:48:01 · →

      Hallo Simone,
      Das Aufgabenfeld für Rechtsanwaltsfachangestellte ist vielfältig. Eine detaillierte Darstellung finden Sie auf unserer Seite unter dem Punkt Aufgaben. Dabei sei darauf hinzuweisen, dass Sie in einer solchen Ausbildung viel schreiben müssen und auch oft Kontakt mit den Mandanten haben, d. h. eine gute Ausdrucksfähigkeit ist notwendig.
      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  6. Anna
    Anna · Juni 12, 2016 at 23:46:15 · →

    Guten Abend,
    vor 15 Jahren habe ich eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten abgeschlossen und arbeite seit Beendigung der Ausbildung in einer Anwaltskanzlei, die ausschließlich mit der Bearbeitung von Insolvenzverfahren befasst ist. Ich habe demnach weder in einer “gewöhnlichen” Anwaltskanzlei, noch im Notariat Berufserfahrung sammeln können. Meine während der Berufsausbildung erlangten Kenntnisse sind zum Teil veraltet oder gerieten in Vergessenheit. Gibt für mich dennoch etwaige Weiterbildungsmöglichkeiten?

    1. rechtsanwaltsfachangestellte.org
      rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juni 13, 2016 at 09:04:30 · →

      Hallo Anna,
      Dies ist abhängig davon, in welche Richtung Sie in Zukunft gehen möchten. Wenn Sie Ihr Wissen dem aktuellen Standards anpassen möchten, bieten sich Auffrischungskurse (Anpassungsweiterbildungen) an. Wenn es in eine ganz andere Richtung gehen soll, ist es ratsam, sich mit den zuständigen Anbietern in Verbindung zu setzen und die Zugangsvoraussetzungen abzuklären. Dies gilt ebenso, wenn es doch eher in Richtung Hochschule geht.
      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  7. Nadine
    Nadine · September 24, 2016 at 21:43:38 · →

    Hallo,
    kann ich nach meiner 3-jährigen Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten ohne Abitur ein BWL-Studium beginnen?

    1. rechtsanwaltsfachangestellte.org
      rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 4, 2016 at 12:04:47 · →

      Hallo Nadine.
      Grundsätzlich ist ein Studium ohne Abitur für beruflich Qualifizierte möglich. Doch es gibt verschiedene Zulassungsbestimmungen, die sich nach dem Bundesland richten, in dem Sie studieren möchten. Auch die Universitäten und Fachhochschulen haben bestimmte Anforderungen an die Bewerber. Unter Umständen ist eine Prüfung notwendig oder ein Probestudium. Informieren Sie sich bei den entsprechenden Einrichtungen. Vor allem bei zulassungsbeschränkten Studiengängen gibt es bislang nur eine geringe Quote für Bewerber ohne Abitur.
      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  8. najat
    najat · Oktober 10, 2016 at 22:16:25 · →

    hallo,
    ich habe vor ganz ganz langer zeit meine reno – gehilfin ausbildung gemacht. liegt mittlerweile um die 20 jahre her. danach habe ich mehr im assistenz bereicht für gesellschafter ca 7 jahre gearbeitet. nun bin ich knapp 14 jahre wegen der kindererziehung aus dem berufsleben raus.
    ich bin mittlerweile 40 und frage mich nun “was nun” ? das thema recht in jeglicher form fasziniert mich sehr . weniger jedoch das abtippen von bändern (falls es soetwas überhaupt noch gibt) derzeit beziehe ich noch aufstockend hartz4 und arbeite in der kinder- und jugendhilfe als betreuung. ich lebe in der nähe von dortmund und würde mich sehr freuen, hier einige hinweise zu erhalten, was für mich geeignet wäre.
    liebe grüß

    1. rechtsanwaltsfachangestellte.org
      rechtsanwaltsfachangestellte.org · Oktober 25, 2016 at 08:45:45 · →

      Hallo Najat,
      Wir können Ihnen an dieser Stelle leider keine umfängliche Berufsberatung bieten. Informieren Sie sich bitte bei der zuständigen Arbeitsagentur. Es ist aber in Ihrem Fall ratsam, über eine Weiterbildung nachzudenken, um sich auf den neusten Stand zu bringen, wenn Sie im Bereich Rechtsanwaltsfachangestellte wieder arbeiten möchten.
      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  9. Janina F
    Janina F · November 16, 2016 at 11:10:29 · →

    Gibt es die Möglichkeit, sich als Rechtsanwaltsfachangestellte in Teilzeit weiterzubilden? Ich bin Mutter dreier kleiner Kinder und würde mich im meinem Berufsfeld gerne höher qualifizieren, was mir jedoch in den nächsten Jahren nicht in Vollzieht möglich sein wird.

    1. rechtsanwaltsfachangestellte.org
      rechtsanwaltsfachangestellte.org · November 21, 2016 at 09:42:20 · →

      Hallo Janina,
      sprechen Sie am besten mit Ihrem Arbeitgeber, ob Sie in der nächsten Zeit auf Teilzeit umsteigen können, um sich weiterzubilden. Vielleicht finden sie mit ihm eine gemeinsame Lösung. Denn wenn Sie sich weiterbilden, kann das ja auch dem Unternehmen dienen. Aber ob das von den Ressourcen möglich ist, können wir nicht beurteilen.
      Falls Sie momentan nicht angestellt sind und diese Lösung in Betracht ziehen, können wir Ihnen nur sagen, dass es grundsätzlich möglich ist, in Teilzeit eine Weiterbildung aufzunehmen. Welche Bildungsträger in Ihrer Nähe dies anbieten, erfahren Sie auf den entsprechenden Websites.
      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  10. Cindy
    Cindy · November 21, 2016 at 23:14:29 · →

    Hallo,
    ich bin Rechtsanwaltsfachangestellte und würde mich gern zur Justizfachangestellten weiterbilden. Gibt es da eine Möglichkeit oder müsste ich nochmals eine 3 jährige Ausbildung machen?
    Vielen Dank im Voraus!

    1. rechtsanwaltsfachangestellte.org
      rechtsanwaltsfachangestellte.org · November 28, 2016 at 10:39:48 · →

      Hallo Cindy,
      möchten Sie Justizfachangestellte werden, sollten Sie bedenken, dass es sich hier um einen klassischen Ausbildungsberuf handelt. Eine Weiterbildung ist damit nahezu ausgeschlossen. eine mögliche Alternative zur nochmaligen Ausbildung bietet eventuell eine Umschulung. Informieren Sie sich, ob dies in ihrer Nähe angeboten wird.
      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  11. Anastasia
    Anastasia · Dezember 14, 2016 at 09:08:58 · →

    Hi!
    Zurzeit mache ich eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten und befinde mich im 2. Lehrjahr. Ich habe den Hauptschulabschluss 10 auf der Gesamtschule absolviert, da ich eine ziemlich schlechte Note im Fach Mathematik hatte, dort auch seitens der Lehrer unfair behandelt wurde. Normalerweise hätte ich die mittlere Reife :/ aber das ist ja jetzt irrerelevant! 🙂

    Meine Frage, kann ich dann nach der absolvierten Ausbildung die/das Ausbildung/Studium zur Rechtspflegerin machen? Meine Textverarbeitungslehrerin meinte, dass könnte nur dann gehen wenn ich mind. das Fachabi hätte. Falls es nicht klappen sollte, welche Alternativen hätte ich da noch? 🙂

    1. rechtsanwaltsfachangestellte.org
      rechtsanwaltsfachangestellte.org · Dezember 19, 2016 at 10:09:31 · →

      Hallo Anastasia,
      prinzipiell hat Ihre Lehrerin recht. Ein Fachabi ist erforderlich. Sie können auch als Aufstiegsbeamter für die Ausbildung zugelassen werden. Aber dafür sind u. a. mehrere Jahre Berufserfahrung erforderlich.
      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  12. Aileen
    Aileen · März 17, 2017 at 14:40:51 · →

    Hallo,
    kann man einer dieser Weiterbildungen in Bayern auch Vollzeit machen? Und wenn ja wo?

    1. Rechtsanwaltsfachangestellte.org
      Rechtsanwaltsfachangestellte.org · März 20, 2017 at 09:51:14 · →

      Hallo Aileen,

      es wird sicherlich möglich sein, die Weiterbildung in Vollzeit zu absolvieren. Bei welchem Ausbilder dies möglich ist, können Sie bei diesen oder bei Ihrer örtlichen IHK erfragen.

      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  13. Priet
    Priet · Juni 2, 2017 at 08:26:47 · →

    Hallo,

    Ich werde eine Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte anfangen . Aber ich möchte, nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung, mich weiter qualifizieren.
    Entweder Rechtspfleger oder Gerichtsvollzieher. Ist das möglich wenn ja wie lange kann es dauern?

    PS: ich habe ein fachabitur absolviert.

    1. Rechtsanwaltsfachangestellte.org
      Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juni 6, 2017 at 08:38:00 · →

      Hallo Priet,

      da es sich bei den Berufen um verschiedene Ausbildungswege handelt, empfehlen wie Ihnen sich direkt bei den Hochschulen und dem zuständigen Kammergericht über die Voraussetzungen und den Ablauf der Ausbildungen zu informieren. Das Studium zum Rechtspfleger dauert in der Regel 3 Jahre, die Ausbildung zum Gerichtsvollzieher etwa 18 Monate.

      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  14. Christina
    Christina · Juni 9, 2017 at 15:37:15 · →

    Hallo, kann ich mit Realschulabschluss und als ReNo eine Ausbildung machen als Rechtspflegerin?
    MfG Christina

    1. Rechtsanwaltsfachangestellte.org
      Rechtsanwaltsfachangestellte.org · Juni 26, 2017 at 08:39:55 · →

      Hallo Christina,

      in der Regel ist die Hochschul- oder Fachhochschulreife notwendig. Ihre abgeschlossene Ausbildung könnte jedoch als Voraussetzung ausreichen. Hier sollten Sie sich bei der zuständigen Ausbildungsinstitution erkündigen.

      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

  15. Sarah
    Sarah · August 24, 2017 at 16:00:50 · →

    Hallo !

    Ich mache momentan noch die Ausbildung, interessiere mich je doch sehr für Rechtsmanagement..leider findet man dazu kaum was im Internet, meist wird direkt von Wirtschaftsrecht gesprochen. Wo genau sind da die Unterschiede und wo kann man etwas genaueres finden, oft steht da auch einfach *bachelor of law* neben und Wirtschaftsrecht ist ja ein anderes Studium und der Bachelor of law doch der Abschluss, oder sehe ich das jetzt komplett falsch ?

    Liebe Grüße ! 🙂

    1. Rechtsanwaltsfachangestellte.org
      Rechtsanwaltsfachangestellte.org · August 28, 2017 at 07:47:23 · →

      Hallo Sarah,

      für diese konkrete Frage sollten sie sich an die jeweilige Ausbildungseinrichtung wenden, denn es kann je nach Aufbau der Ausbildung bzw. des Studiums Unterschiede in Bezug auf die Schwerpunkte geben. Die örtliche IHK informiert in der Regel ausführlich über die Aus- bzw. Weiterbildung zum Rechtsmanager. Der Bachelor ist die Bezeichnung des Abschluss. Üblicherweise wird das Studium unter “Manager of Law” geführt.

      Ihr Team von Rechtsanwaltsfachangestellte.org

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